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Estland

 

 

                                                         

                                                                        

Estland ist das nördlichste Land des Baltikums. Es grenzt im Süden an Lettland, im Osten an Russland sowie im Norden und Westen an die Ostsee.

  • Ländername: Eesti Vabariik (Republik Estland)
  • Landeskennung: EST Landesfläche: 45.227 qkm
  • Hauptstadt: Tallinn rund 400.000 Einwohner
  • Bevölkerung: Gesamtbevölkerung: 1.342.000, davon ethnische Esten: 69%; weitere ethnische Gruppen:   Russen 26%, Ukrainer 2%, Weißrussen 1%, Finnen 0,8%, andere 1,2%
  • Bevölkerungsdichte: ca. 30 Einwohner / km²
  • Landessprachen: Estnisch (einzige offizielle Sprache), Russisch (Verkehrssprache in Regionen, in denen  die russischsprachige Bevölkerung dominiert, besonders im Nordosten)
  • Religionen/Kirchen: evangelisch-lutherisch und orthodox, beim nichtestnischen Bevölkerungsteil dominiert russisch-orthodox
  • Nationalfeiertag: 24. Februar
  • Unabhängigkeit: Unabhängigkeitserklärung 24.02.1918, erzwungener Beitritt zur Sowjetunion am 06.08.1940, Erklärung zur Wiederherstellung der Unabhängigkeit 20.08.1991 (staatlicher Feiertag seit 1998)
  • Staats-/Regierungsform: Republik, Parlamentarische Demokratie  
  • Landeswährung Estlands: die Estnische Krone (EEK). Eine EEK sind 100 Senti.Die estnische Zentralbank (Estni Pank) gibt Banknoten zu 1,2,5,10,25,50,100,500 Kronen (EEK) und Münzen zu 5,10,20,50 Senni sowie 1 und 5 Kronenmünzen (EEK) heraus.
  • Klima: maritim bis mäßig kontinental, lange Winter, kühle Sommer (Durchschnittstemperaturen + 17° im Juli, - 6° im Februar)
  • Zeitzone Estlands: UTC +2UTC+ 3 Sommerzeit von März bis Oktober

 

 

Nützliche Links

Landkarten von Estland

Videopräsentationen über Estland

Brüschüren über Estland

Bildergalerie

 

Warum Estland

1. Die Altstadt von Tallinn. Großes Kulturerbe im Herzen der Hauptstadt

Die Altstadt Tallinns erstreckt sich im Wesentlichen über die Bereiche "Unterstadt" und "Domberg". Sie zeugt durch eine Vielzahl pfleglich restaurierter und bestens erhaltener Bauwerke von einer jahrhundertelangen und überaus bewegten Stadtgeschichte. Das mittelalterlich geprägte Zentrum Tallinns gilt als der schönste und touristisch wertvollste Stadtbereich im gesamten Baltikum – zu Recht einer der beliebtesten Zielorte im Nordosten Europas. Von einer mächtigen Befestigungsmauer und zahlreichen Wachtürmen eingefasst, erstreckt sich im Herzen der Stadt eine fast labyrinthartige Verästelung von Straßen, Gässchen und Treppen. Viele mittelalterliche Bauwerke - heute Restaurants, Läden oder Wohnhäuser - verfügen über stilechte Butzenfenster. Zu den touristischen Fixpunkten der unteren Altstadt gehören in erster Linie die am Fuße des Dombergs gelegene Nikolai-Kirche, die zentral gelegene Heiliggeistkirche sowie etwas im Norden die schöne Olaikirche. Hinzu kommen das Rathaus der Stadt samt belebtem Vorplatz und die Gildehäuser. Auf dem ungefähr 50 Meter hohen Domberg thronte in Tallinn jahrhundertelang die herrschende Klasse. Hier gibt es den spätgotisch geprägten Dom, das schöne Schloss sowie die wuchtige Aleksander-Nevskij-Kathedrale zu bewundern. Das historische Stadtzentrum durch die UNESCO im Jahr 1997 zum Weltkulturerbe ernannt.

2. Domberg (Toompea). Das Wahrzeichen von Tallinn

Die imposanteste Sehenswürdigkeit auf dem steilen Kalkfelsen ist die mittelalterliche Ordensburg, von der ein Teil dem Barockschloss von Zarin Katharina II. weichen musste. Heute ist es Sitz des estnischen Parlaments. Von der im 13./14. Jh. erbauten Burg ist an ihrer Südwestecke als größter Turm der 48 m hohe »Lange Herrmann« (Pikk Hermann) erhalten geblieben. Auf ihm weht stolz die estnische Flagge. Direkt gegenüber vom Parlament ragt die orthodoxe Alexander-Nevski-Kathedrale mit ihren fünf schwarzen Zwiebeltürmen empor. Der gewaltige Kirchenbau sprengt die Harmonie der Domberg-Architektur. In Rufweite entfernt steht die mächtige Domkirche. Die lutherische Hauptkirche Estlands aus dem 13. Jh. zählt zu den ältesten Gotteshäusern des Landes.Einen wunderbaren Panoramablick auf die Unterstadt mit ihren Türmen, den Rathausplatz, den Hafen und die Tallinner Bucht ermöglicht der Aussichtspunkt am Ende der Kohtu-Straße. Von dort sieht man zugleich die neue City mit ihren Wolkenkratzern emporwachsen. Ein ebenso faszinierender Blick auf die Stadtmauer, die St.-Olai-Kirche und die Kopli-Halbinsel bietet sich am Ende der Rahukohtu-Straße. Von dort führt die 1903 gebaute Patkulsche Treppe in die Unterstadt. Doch ist es schöner, den Langen Domberg (Pikk jalg) hinunterzugehen.

3. Kadriorg Park (Katharinental)

Im Sommer 1718 gab der Zar den Auftrag, zwischen dem Klint von Lasnamäe (deutsch Laaksberg) und der Ostsee ein Barockschloss und ein Parkensemble als seine Tallinner Sommerresidenz anzulegen. Er benannte das Tal nach seiner zweiten Ehefrau Katharina. Planer und Architekt war der Italiener Nicola Michetti (1675-1758), der später ebenfalls an der Planung der Residenz in Peterhof beteiligt war. Heute ist Kadriorg eine bevorzugte städtische Wohngegend mit zahlreichen aufwändig renovierten Holz- und Steinhäusern des 19. und 20. Jahrhunderts. Einige Museen estnischer Künstler (Johannes Mikkel, Lydia Koidula) finden sich dort. In einem Palais im Park von Kadriorg befindet sich der Amtssitz des estnischen Staatspräsidenten. Schloss Kadriorg beherbergt heute das estnische Museum für ausländische Kunst. Im kleinen ehemaligen Wohnhaus Zar Peters I. ist ein Museum eingerichtet, das seinem Leben gewidmet ist. In unmittelbarer Nähe steht der moderne Museumsneubau KUMU.

4. Freilichtsmuseum Rocca Al Mare. Museum für estnische Landkultur

Das Estnische Freilichtmuseum Rocca Al Mare liegt sieben Kilometer westlich des Stadtzentrums der estnischen Hauptstadt.direkt an der Bucht von Kopli.Es  wurde offiziell 1964 eröffnet  und  hat heute eine Fläche von 84 Hektar. Das Freilichtmuseum präsentiert alte estnische Gutshöfe, Bauernhäuser, Fischerunterkünfte und Windmühlen aus allen Regionen Estlands. Die 79 Gebäude zeigen das ländliche Alltagsleben und die estnische Landkultur von 1750 bis Anfang des 20. Jahrhunderts mit zahlreichen Gerätschaften und Inventar.Das Freilichtmuseum ist in vier Teile untergliedert: Westestland (Lääne-Eesti), Nordestland (Põhja-Eesti), die estnischen Inseln (saared) und Südestland (Lõuna-Eesti). Hauptattraktionen sind der Hof von Sassi-Jaani mit der typischen estnischen Riegenwohnung von 1766/67, mehrere historische Windmühlen, der Fischerhof von Aarte vom Ende des 19. Jahrhunderts und die Schänke von Kõlu. Neben vielen weiteren original erhaltenen Häusern und einigen Ausstellungsräumen sind eine Kapelle eine Schule, traditionelle estnische Landschaukeln Rauchsaunen sowie ein Spritzenhaus ausgestellt.Im Sommer finden regelmäßig Führungen und Veranstaltungen im Freilichtmuseum statt.

5. Tartu.Das geistige Zentrum Estlands

Tartu ist mit rund 100.000 Einwohnern ist die zweitgrößte Stadt Estlands. Sie liegt im ländlich geprägten Südosten des Baltenstaates und wird von Kennern gerne als das geistige Zentrum Estlands bezeichnet. Der Grund hierfür ist denkbar einfach: Tartu wird als Universitätsstadt schon seit Jahrhunderten weit über die Grenzen Estlands geschätzt. Die klassizistischen Lehrgebäude der Altstadt verkörpern traditionell den akademischen Geist der Stadt und gelten zu Recht als überregionale Wahrzeichen einer erfolgreichen Lehr- und Forschungsgeschichte. Doch auch sonst hat die am Fluss Embach gelegene Stadt ihren Besuchern viel zu bieten. Neben modernen Ladenpassagen sorgen in den letzten Jahren immer mehr Kneipen, Bistros und teils ausgezeichnete Restaurants für lebhafte, jedoch keineswegs unentspannte Großstadt-Atmosphäre. Daneben kommen in Tartu vor allem kulturell interessierte Gäste auf ihre Kosten. Es gibt eine Reihe hochkarätiger Schauspielhäuser und mehr als 20 allesamt sehenswerte Museen. Aus architektonischer Perspektive begegnen sich in Tartu moderner und traditioneller Zeitgeist vorzugsweise in klassizistischem Gewand. Die Stadt, reich an Historie und Geschichten, ist damit aus vielerlei Gründen wert, besucht zu werden.

6. Pärnu. Sommerhauptstadt Estlands

Pärnu gilt mit seinen 50.000 Einwohnern als die kleinste "Großstadt" in Estland. Das im Südwesten gelegene Seebad liegt direkt an der Mündung des gleichnamigen Flusses und verfügt über gut und gerne drei Kilometer wunderschönen Sandstrand – ein geografisches Privileg im Übrigen, das man in Pärnu schon lange zu nutzen weiß. "Sommerhauptstadt Estlands" lautet der passende Beiname des seit Generationen sehr beliebten Kur- und Badeortes.Üppig fällt in Pärnu zudem das Angebot an weiteren Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten aus, die sich im Laufe der Stadthistorie etablieren konnten. So kann der hübsche Kurort neben seinen Strandpassagen auf mehrere Stadtparks, zahlreiche Cafés sowie Discotheken und Nachtclubs für Partygänger verweisen. Bootsausflüge auf der Ostsee garantieren Spaß für die ganze Familie, und auch die Kultur kommt nicht zu kurz: Das Museum für Moderne Kunst stellt neben Werken von Witkin und Rustin auch Picasso, Corneille und Yoko Ono aus. Dennoch ist Pärnu als Reiseziel nicht nur im Sommer empfehlenswert: Langlaufloipen und Wellnesshotels sorgen auch im Winter für stetig steigende Besucherzahlen.

7. Saaremaa. Große Urlaubsinsel mit langer Tradition

Ganz im Westen von Estland, oberhalb der Rigaer Bucht, liegt Saaremaa, die größte Insel Estlands. Sie besitzt eine Fläche von ca. 2 673 km² und ist nach Seeland und Gotland die drittgrößte Insel in der Ostsee. Die Insel besitzt sehr viele Halbinseln und Buchten. Sie ist zerklüftet und viele kleine Inseln, es sind ungefähr 600 an der Zahl, sind der Hauptinsel vorgelagert. Im Süden der Insel gibt es die meisten Orte, hier liegt auch die Inselhauptstadt Kuressaare. Heute leben auf der Insel etwa 36 000 Einwohner, davon etwa 16 000 in der Inselhauptstadt. Landschaftlich betrachtet ist die Insel hauptsächlich steinig und flach. Saaremaa besitzt flache Küstenbereiche aber auch Steilküstenabschnitte, die im Norden und Nordwesten zu finden sind. Bis zu 20 m fällt die Steilküste in der Panga Pank Bucht ins Meer. In der Küdemma Bucht und im Nordwesten der Halbinsel Tagamõisa ist die Steilküste nicht ganz so spektakulär. Die höchste Erhebung ist der etwa 54 m hohe Kihelkonna. Der kleine Hügel befindet sich im Westen der Insel. Dieses Gebiet ist auch ein Naturreservat. Es heißt Viidumäe und wurde 1957 gegründet. Wie auf den anderen Inseln gibt es auch auf Saaremaa karge Alvarlandschaften, Moore und Föhrenwälder.

8. Lahemaa Nationapark. Natur- und Tierweltparadies

Es ist der schönste, bekannteste und zugleich größte Nationalpark Estlands. Die Esten nennen ihn Lahemaa Rahvuspark, was so viel bedeutet wie Buchtenland. Er besitzt eine Fläche von ca. 725 km² , die zu einem  Drittel von Wasser und  Buchten bedeckt wird. Wer ihn besuchen möchte, der findet den Lahemaa- Nationalpark etwa 65 km östlich von Tallinn, direkt an der Küste des Finnischen Meerbusens. Sein Gebiet umfasst vier Halbinseln deren Spitzen in die Ostsee ragen. Zum Nationalpark zählen auch die Buchten zwischen den Inseln. Sie heißen Kolga, Hara, Eru und Käsmu. Die vielen Urlauber, die jedes Jahr diesen Nationalpark besuchen, kommen nicht nur wegen der einzigartigen Natur und der Tierwelt, sondern auch wegen der uralten Kulturzeugnisse und den sehr schönen Villen und Herrenhäusern, deren Entstehung teilweise bis ins 18. Jh. zurückreicht. Estlandkenner zählen den Lahemaa- Nationalpark zu den Highlights des Baltischen Landes.

9. Landsgut Palmse. Estlands Top Landsgut

Palmse ist eines der grössten Herrenhäusernensemble in Estland,das in vollem Umfang in der wunderschönen Natur des Lahemaa National Parks restauriert ist. Es wurde zum ersten Mal in einem schriftlichen Dokument im 1287 erwähnt. Das Landsgut,das wir heute sehen, stammt aus dem Umbau  von  1782-1785  und ist heuzutage das erste Landsgut,dass ein vollständiges Bild von einem typischen Ostsee herrschaftlichen Leben gibt. In der Villa ist heuzutage   ein Museum untergebracht und das  Lahemaa Nationalpark-Besucherzentrum befindet sich in derehemaligen  Scheune. In  der  ehemaligen Brennerei wurde 1995 ein Hotel eingerichtet. Ein Spaziergang im Park in der wunderschönen Umgebung ist gut für Körper und Seele.

10. Fischerdorf Altja

Das Fischerdorf Altja  wurde erstmals urkundlich 1465 erwähnt,als es  noch zu   der  Zeit  Rootsipea hieß. Heuzutage ist Altja  ein wunderschön restauriertes traditionelles Küstendorf im Lahemaa National Park, mit Straßen, die parallel zur Küste laufen und mit den mehreren kleinen landwirtschaftlichen Betrieben in der Umgebung. Das Dorf   hat heute  nur  zwanzig Einwohner,von denen die meisten mit  der Fischerei, der Landwirtschaft oder dem  Fremdenverkehrsgeschäft eng verbunden  sind. Im  Zentrum des Dorfes steht  vollständig restaurierte Taverne, die für Besucher traditionelle Gerichte serviert.

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