Amber tours Amber tours

Lettland

 

                                                              

 

Lettland liegt an der östlichen Küste der Ostsee, grenzt im Norden an Estland, im Süden an Litauen, im Osten an die Russische Föderation und im Südosten an Weißrussland.

  • Ländername: Republik Lettland, Latvijas Republika
  • Länderkennzeichen: LV
  • Größe: 64.597 qkm
  • Bevölkerungsdichte: ca. 35 Einwohner / km²
  • Hauptstadt: Riga (ca. 717.300 Einwohner, bisher fallende Tendenz)
  • Bevölkerung: 2.270.894 Einwohner (59,2% Letten, 28% Russen, 3,7% Weißrussen, 2,5% Ukrainer, 2,4% Polen, 1,3% Litauer, 2,9% andere
  • Landessprache: Lettisch (alleinige Staatssprache); Russisch weit verbreitet
  • Religionen/Kirchen: Evangelisch - Lutherische Kirche, Römisch - Katholische Kirche, Russisch-Orthodoxe Kirche, Jüdische Synagogengemeinschaft, Deutsche ev.-luth. Kirche mit 5 Gemeinden
  • Nationaltag: 18. November, (Tag der Proklamation der Republik Lettland 1918)
  • Unabhängigkeit: 18. November 1918 (Wiedererlangung: 21. August 1991)
  • Staatsform/Regierungsform: Parlamentarische Demokratie
  • Landeswährung: Lats (LVL).Eine LVL sind 100 Santims.Die Lettische Zentralbank gibt Banknoten zu 5,10,20,50,100,500 Lats (LVL) und Münzen zu 1,2,5,10,20,50 Santims sowie 1 und 5 Lats Münzen (LVL) heraus.
  • Zeitzone Lettlands: UTC +2UTC+ 3 Sommerzeit von März bis Oktober
  • Klima: gemäßigt, aber mit beträchtlichen jahreszeitlichen Temperaturschwankungen: Sommer warm. Frühling und Herbst kurz und relativ mild, Winter sehr lang (Oktober bis April) mit extremen Minusgraden (bis -25 Grad).

 

 

Nützliche Links

Landkarten von Lettland

Videopräsentationen über Lettland

Broschüren über Lettland

Bildergalerie

 

Warum Lettland

1. Altstadt von Riga. Von Gotik bis Jugendstil

Seit 1997 zählt das historische Zentrum der Stadt Rīga zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die historische Altstadt Rīgas liegt rechts (östliches Ufer) des Flusses Daugava. Die Stadt wird durch den majestätisch dahin fließenden Strom in zwei Teile getrennt. Auf dem Weg von der Altstadt bis zur Mündung in die Rīgaer Bucht durchfließt die Daugava ein Delta mit kleinen Inseln und Seitenarmen. Sehr interessant ist eine Bootsfahrt auf der Daugava. Vom Wasser aus hat der Betrachter einen wunderschönen Blick auf die Silhouette Rīgas. Rīga ist durch Gotik und Barock geprägt, da die Stadt schon 1201 gegründet wurde. Noch heute ist der Einfluss der Deutschen Kultur allerorts spürbar, denn der politische und gesellschaftliche Einfluss hielt vom Beginn des 13. bis zum Ende des 18. Jh.s an.  Die Stadt ist ein Reiseziel für Liebhaber der Kultur und der Baukunst.

2. Riga – eine Metropole des Jugendstils.

Sehr schön sind die jüngeren Stadtteile von Riga, wovon einige auf dem linken (westlichen) Ufer des  Flusses Daugava liegen. Eine besondere Bedeutung hat dabei die Bebauung aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Es ist die Zeit der Architektur des Jugendstils, der in Rīga häufig zu bewundern ist. Man vergleicht und stellt Rīga auf eine Stufe mit den Jugendstilmetropolen von Paris, Wien oder Budapest. Wer die liebevoll restaurierten Bürgerhäuser betrachtet, der fühlt sich heute in die Epoche der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jh. zurück versetzt. Als der kunstvolle, legendäre Jugendstil im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert erschien, war Riga entsprechend positioniert sich diesen Stil zu leisten, denn Riga war reich – sehr reich. Architekten wetteiferten mit der Herrlichkeit der Designs. Doch während der Sowjetära sind  besonders die Innenräume vieler Gebäude verwahrlost. Im Gebiet um die Elisabethstrasse sieht man Überreste wahrer Schätze für Anhänger dieser durch die Umwelt beeinflussten künstlerischen Bewegung. Viele Gebäude sind renoviert worden und funkeln wieder in altem Glanz, so wie es Architekten - einer der grössten am Sternenhimmel - Mikail Eisenstein, im vergangenen Jahrhundert bestimmt haben.

3. Dom St. Marien von Rīga. Der größte und beeindruckendste Kirchenbau des Baltikums

Er ist ohne Zweifel der größte und beeindruckendste Kirchenbau des Baltikums. Mit dem Bau hat man im Jahr 1211 begonnen. Der erste Bau war vom Prinzip eine romanische Hallenkirche, die in den nachfolgenden Jahrhunderten mehrfach erweitert und umgebaut wurde. Heute ist der Dom Sitz des Erzbischofs der Evangelischen Kirche Lettlands. Wie viele reformierte Kirchen, ist auch der Dom von Rīga im Inneren sehr schlicht gehalten. Nicht nur der Dom ist der größte Kirchenbau des Baltikums, sondern auch die Orgel stellt eine außergewöhnliche Kostbarkeit dar. Es ist mit die letzte große romanische Orgel und zugleich die weltweit einzige ihrer Größe, die mechanisch funktioniert. Erbaut wurde sie 1884 durch einen Ludwigsburger Orgelbauer. Die überaus klangreiche Orgel bildet mit dem Innenraum des Doms eine Klangsymbiose, die einzigartig und unvergesslich ist. Wenn man in Rīga ist, dann sollte man eines der vielen Orgelkonzerte im Dom genießen.


4. Kurort Jurmala. “Lettische Riviera „ 20 km von Riga entfernt

Jūrmala liegt an der Rīgaer Bucht etwa 20 km westlich der Hauptstadt Rīga. Hier befindet sich das Naherholungsgebiet der Rīgaer und man bezeichnet diesen Teil der Rīgaer Bucht als die „Lettische Riviera“. Sie erhielt diesen Namen wegen des hervorragenden Strandes und der feinen Sandqualität. Auch das milde Klima, das hier das ganze Jahr über herrscht, ist bei den Rīgaern beliebt. Das Stadtzentrum besitzt eine Promenade in deren Umfeld viele Freizeiteinrichtungen, Hotels, Gaststätten, Cafés und Läden zum Bummeln und Flanieren einladen. Wer die Stadt besucht, der findet hier noch viele Villen aus der Zeit um 1900. Viele der Sommervillen sind im Jugendstil errichtet und erhalten nach und nach wieder ihren alten Glanz zurück.


5. Das Ethnografische Freilichtmuseum Lettlands. Dorfleben unter dem freien Himmel

Am  Jugla See, im östlichen Stadtteil von  Riga, in einer wunderschönen Lage befindet sich das Ethnografische Freilichtmuseum Lettlands.  Die Ausstellung ist in vier thematische Schwerpunkte gegliedert. Es sind die vier lettischen Regionen Kurzeme, Vidzeme, Zemgale, und Latgale, in die man thematisch unterteilt. Aus jedem dieser Gebiete hat man über einhundert Gebäude aus dem 18. und 19. Jh. originalgetreu aufgebaut. Daneben gibt es auch noch wechselnde kulturelle- und kulturhistorische Ausstellungen zu sehen.

6. Rundale Palast Das schönste Barockschloss des Baltikums

Inmitten des kurischen Flachlandes und nur 50 km südlich von Riga gelegen, befindet sich das schönste Barockschloss des Baltikums. Schon beim ersten Anblick der barocken Schlossanlage wird man an die prächtigen Paläste von Peterhof und an das Winterpalais in Sankt Petersburg erinnert. Kein Wunder, den alle diese Bauten wurden vom gleichen Architekten und Baumeister Bartolomeo Francesco Rastrelli geschaffen. Das Schloss Rundāle wurde für den Günstling und Geliebten der Russischen Zarin Anna Iwanowna, den Grafen Ernst Johann Brion und Herzog von Kurland erbaut. Heute ist die Restauration des Barockschlosses weitestgehend abgeschlossen und eine Vielzahl der attraktiven und wertvollen Räume stehen den Besuchern für eine Besichtigung zur Verfügung.

7. Gauja National Park Der größte und zugleich älteste aller Naturreservate der drei baltischen Staaten

Der Gauja Nationalpark ist der größte und zugleich älteste aller Naturreservate der drei baltischen Staaten. Er umfasst eine Fläche von etwa 92 000 ha und schließt das Urstromtal der Gauja ein. Das Naturreservat liegt am Mittellauf des Flusses und erstreckt sich über eine Breite von 10 km und eine Länge von 100 km. Die Letten nennen die Region auch „Livländische Schweiz“. Entlang des wasserreichen Flusses erheben sich zum Teil schroffe, rötliche Sandsteinfelsen, die durch das Wasser in Jahrmillionen ausgewaschen wurden. Der Fluss hat sich dabei bis zu 80 m tief in den Fels gearbeitet und unzählige Höhlen und Grotten geschaffen. Diese bizarren Naturerscheinungen inspirierten die Menschen in früherer Zeit zu mancherlei Geschichten und Sagen, die man heute den Touristen gern erzählt. Annähernd 800 verschiedenartige Blüten- und Farnpflanzen sowie mehr als 50 verschiedene Tierarten leben in der zum Teil noch unberührten Natur, die man nur über fest angelegte Wanderwege oder mit dem Boot erkunden kann. Für den Tourismus ist der Nationalpark sehr gut erschlossen. Er ist ein sehr beliebtes Wanderparadies und Naherholungszentrum.

8. Bischofsburg Turaida. Spüren Sie den Hauch des Mittelalters

In unmittelbarer Nähe der Kleinstadt Sigulda, 50 km von Riga entfernt,  liegt die Bischofsburg Turaida. Der Weg bis auf den Burghügel ist steil. Aber wenn man oben angekommen ist, wird man mit einem sehr schönen Blick auf die Burganlage und das Umland belohnt. Erbaut hat man die Burg um 1214. Ein Vorgängerbau, die Burg des Kaupo, brannte ab und an gleicher Stelle entstand im Laufe vieler Jahrhunderten die Bischofsburg.  Der runde Burgturm und Teile der Wirtschaftsgebäude mit dem Wehrgang zeugen von der einstigen Größe und Bedeutung der Wehranlage Vom Eingang der Burganlage führt ein Weg vorbei an einer alten Linde und dem Grab der Rose von Turaida. Der Lindenbaum und das Grab gehörten zum Kirchhof einer kleinen Kirche, die auf einer Anhöhe in der Nähe steht. Sie wurde um 1750 aus Holz errichtet und ist in der Region die einzige aus Holz erbaute Kirche. Von der kleinen Kirche aus in östlicher Richtung liegt der Dainu- Hügel. 1985 eröffnete man auf dem Hügel den Volksliederpark in Gedenken an den 150. Geburtstag des Dichters und Schriftstellers Krišjānis Barons. Der Volksliederpark ist zugleich ein Skulpturenpark, in dem 24 unterschiedliche Werke verschiedener Künstler ausgestellt werden.

9. Stadt Kuldiga. Prachtstück in der nordkurischen Landschaft

Im Zentrum Kurlands liegt die etwa 13 000 Einwohner zählende Stadt Kuldīga. Die Deutschen nannten die Stadt Goldingen. Die nordkurische Landschaft, in der sich die Stadt befindet ist wald- und wasserreich, sie liegt an den Ufern der Venta. Kuldīga wurde erstmals 1242 im Zusammenhang mit dem Bau einer Ordensburg erwähnt. Der Ordensmeister Dietrich Gröningen erbaute in der Nähe der heutigen Stadt eine Ordensburg. Die Stadtrechte erhielt das damalige Goldingen 1347. Seit 1368 war die Stadt Mitglied der Hanse. Die Stadt ist wegen der noch fast vollständig erhalten gebliebenen Holzbauten sehr sehenswert. Keine andere Stadt im Baltikum verfügt über solch eine architektonische Geschlossenheit von Holzbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Kuldīga ist bekannt für eine der längsten aus Backsteinen erbauten Brücken. Sie ist etwa 165 m lang und wurde 1874 über den Fluss Venta gebaut. Von der Backsteinbrücke aus hat man den besten Blick auf die Hauptattraktion der Stadt. Von hier aus erblickt man den breitesten und zugleich höchsten Wasserfall Europas. Der Wasserfall besitzt eine Breite von etwa 240 m und das Wasser ergießt sich bis zu 2m in die Tiefe.

10. Sigulda Ein beliebtes Ausflugs- und Wanderziel

Sigulda ist eine Kleinstadt mit etwa 16 000 Einwohnern. Sie liegt im Nordwesten des Landes am Fluss Gauja, 50 km  von Riga entfernt.  In der Nähe der Stadt beginnt der Gauja Nationalpark. Das Gebiet um die Stadt Sigulda nennt man die lettische oder auch livländische Schweiz. Die Mittelgebirgslandschaft ist im Sommer ein beliebtes Ausflugs- und Wanderziel und im Winter ein beliebtes Skigebiet. Sigulda besitzt auch eine Bobbahn, die für internationale Wettkämpfe, wie Weltcuprennen genutzt wird. Sigulda wird wegen seines Bekanntheitsgrades auch gern als Eingangstor oder Eingangspforte zum Gauja Nationalpark bezeichnet. Sigulda ist der bekannteste Wintersportort Lettlands. Die Region wurde schon in der zweiten Hälfte des 19. Jh. touristisch erschlossen. Heute erwarten den Besucher ein gut ausgebaute Infrastruktur, die es dem Urlauber ermöglicht eine erholsame und entspannte Zeit in einer wunderschönen Natur zu verbringen.

Ansprechpartner
Aušra Rapalytė
Kontakt-Formular
AmberTours on Facebook


                  Winner of

      " Vilnius Hospitality"

Amber Tours Katalogs